Bittere
Fehler
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WM-Kandidatenturnier,
Elista |
| Rubljowski
- Grischtschuk |
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Stichkampf
vom 13. Juni 2007 |
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Warum war
die weisse Stellung in dieser entscheidenden Partie nach dem Zug
39. De2 hoffnungslos?
In höchster Zeitnot hatte Rubljowski das drohende Opfer
Sxc3+! übersehen -- die letzte Chance von Schwarz, die
Partie noch zu wenden.
Nach 39. ... Sxc3+ bxc3 folgt simpel das Grundlinienmatt Db1++,
und sonst verliert Weiss die Dame und wird ebenfalls in wenigen
Zügen mattgesetzt.
Mit 39. Dc2 hätte Weiss die Opferdrohung abwehren und die
Partie noch gewinnen können. Aber dazu kam es nicht mehr
wegen der Zeitüberschreitung.
Das muss einem Weltklassespieler wie Rubljowski sehr weh tun:
in Zeitnot eine Drohung übersehen, und schon ist die WM-Finalteilnahme
verpatzt. Schade.
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Taktik
| Lösung
von 6015:
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Lösung
von 6016:
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| Carlsen
- Fressinet |
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Negi
- Stefanowa |
Weiss zog Df5! Auf Dxf5 folgt Txb8 matt. Auf Txb5 verliert
Schwarz die Dame.
1 : 0 |
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Zugzwang! Nach 50. ... f5! hat Weiss keine Züge mehr:
Auf 51.Ke1 Ke3 52.Kd1 läuft der f-Bauer durch, nach 52.Kf1
fällt der c-Bauer. Partieentscheidend waren die Vorbereitungszüge
h5 und c4 von Schwarz. (Natürlich hätte 50.g2xf3+ auch
verloren, daher war 50.g3 besser.) 0 : 1 |
| Lösung
von 6017:
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Lösung
von 6018:
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| Bacrot
- Zhao |
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Vachier
Lagrave - Skripchenko |
Statt die Türme zu tauschen, holt sich Weiss einen wichtigen
Mehrbauern und erobert gleich darauf die Qualität zurück.
Auch ohne den Schnitzer von Schwarz (De8) steht Weiss besser:
23.Txd7! Lxd7 24.Lxf8 De8 25.La3 Lxb5 26.cxb5 Dxb5 27.De3
De8? 28.Dxa6 1 : 0 |
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Weiss schlägt "en passant" auf f6 und erhält
durch das Turmopfer auf a1 entscheidenden Angriff:
22.exf6 e.p. Lxf6 23.Dg4! Lxa1 24.Dxe6+ Kh8 25.Dg6 Kg8 26.Dh7+
Kf7 27.Lg6+ aufgegeben 1 : 0 |
Eröffnungsfehler
-- auch bei Meisterspielern
| Lösung
von 6811:
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Lösung
von 6812:
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| Aronjan
- De Bortoli |
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Jobava
- Kramnik |
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Es folgte 5. e4! 6. fxe4 7. dxe4 fxe4
Und was weiter? Ein Spiel mit einer Figur weniger, z.B. 6. … Lg6
7. e5 oder 6. …Lg4 7. Lxf6 Dxf6 8. Dxg4 Dxd4 9. Sge2. Daher 1
: 0.
Unter vielen
möglichen Zügen von Schwarz wäre 4. …, c6 oder
4. …, Sbd7 am vernünftigsten gewesen.
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Eine zweizügige Kombination entschied die Partie sogleich:
Kramnik zog 11. ..., Sxb4 12.axb4 Se4! Weiss suchte
über 30 Minuten nach einem Ausweg und gab dann auf. Gegen die
Doppeldrohung Sxc3 und Lxb4 ist kein Kraut gewachsen. 0 : 1
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| Lösung
von 6813:
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Lösung
von 6814:
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| Grischuk
- Fridman |
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L'Ami
- Lanchava |
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Weiss
zog 23. f6! Ld8 (auch Lf8 hilft nicht mehr)
24. Lf8!! 1 : 0
Es drohte 24. ... Kxf8 Dxh7 mit Matt auf g7
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Schwarz zog 16. Df1+! 0 :1
Es drohte 17. Kd2 Sxc4+ 18. Kc2 Lf5+
oder ........17. Kc2 Lf5+ mit Damenverlust und baldigem Matt
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Schweiz.
Einzelmeisterschaft SEM, Seniorenturnier, Lenzerheide
Partie
6703
Schwarz zog 29.
..., Tc8!
Weiss gab auf, da 30. ..., Tc1+ mit Matt oder Damenverlust droht.
Blackmar-Diemer-Gambit
/ Zürcher Stadtmeisterschaft 2006

Weiss zog 15. Txd7!, 15.
…, Sxd7 16. Dh5+, Ke7 17. Sxd7, Dxd7 18. Dxc5+, Ke8 19. Df8+!!
Kxf8 20. Ld6+, Ke8 21. Tf8++ 1:0
Schachaufgaben
Lösung von 6611:
Kortschnoj -- Pfiffner (Simultan Zürich 2006)
Thema: Grundlinienschwäche
Schwarz
zog 34. …,
Sd4!!
und widerlegt damit den Turmzug Txe6. Etwas besser war 34. Dxe6+
mit Damentausch bei besserem Endspiel für Schwarz. Weiss gab auf,
denn der vorwitzige, ungedeckte Springer auf d4 darf nicht geschlagen
werden. Wegen der weissen Grundlinienschwäche droht Matt auf c1. Figuren-
und Partieverlust ist unabwendbar.
Lösung
von 6612: Haase
-- Bischoff (Deutschland 2006)
Schwarz
zog 44. …,
Sxc4!!
45. Sxa2, Txb3 -- aufgegeben (0:1)
Auf
46. Txb3 folgt 46. ..., f1D+! 47. Kxf1, Sxd2+ 48. Ke2, Sxb3 mit
Figuren- und Partiegewinn.
Lösung
von 6613: Piket
-- Schmalz (Österreich 2005)
Schwarz
zog 30. …,
Lxg5!
31. hxg5, Sxg5 32. Dg3, Sxf3 aufgegeben (0:1)
Lösung
von 6614:
Thema:
Tempovorteil ausnutzen -- Wer setzt zuerst matt?
Schwarz
zieht
1. ..., Th5+!, 2.
gxh5, Th4++!
0:1
Alle anderen
Züge verlieren, da Weiss ebenfalls im nächsten Zug Matt droht
(auf b7 und h8).